Heilbronn, 17.8.2026 – Zwei intensive Messetage am 14./15. August im redblue Eventcenter in Heilbronn haben gezeigt: Die SABU-Messe FS27 war auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld ein wichtiger Treffpunkt für Orientierung, Austausch und konkrete Impulse. Mit rund 350 Besucherinnen und Besuchern lag die Resonanz unter dem Vorjahr, doch die Qualität der Gespräche und die emotionale Verbundenheit innerhalb der Branche waren deutlich spürbar. Neben der Order für die Frühjahr-Sommer-Saison 2027 standen persönliche Begegnungen, praxisnahe Zukunftsthemen und der Blick auf die Stärken des Fachhandels im Mittelpunkt. Besonders in Erinnerung bleiben wird jedoch ein Moment, der vielen Gästen naheging: der Abschied von Bernd Schneider, der SABU und die Branche über Jahrzehnte mitgeprägt hat.
Als Bernd Schneider zum letzten Mal die SABU-Modenschau moderierte, war spürbar: Hier verabschiedete sich nicht einfach ein Moderator und Schuhkenner von der Bühne, sondern ein Mensch, der über Jahrzehnte mit Herz, Erfahrung und echter Leidenschaft für den Schuhfachhandel stand. Nach 47 Jahren Engagement für SABU und die Branche nahm Bernd Schneider sichtlich bewegt Abschied von der Messebühne im redblue. Sein unverwechselbarer Mix aus Charme, Humor, Verlässlichkeit und Nähe zum Handel wie zur Industrie hat SABU und insbesondere die SABU-Messe über viele Jahre geprägt. Noch bis Ende des Jahres ist Bernd Schneider für SABU tätig. Die Standing Ovations am Ende der Modenschau waren mehr als Applaus: Sie waren Dank, Anerkennung und ein emotionaler Abschiedsgruß an eine echte Branchenpersönlichkeit, die ihr berufliches Lebenswerk in der Schuhbranche schuf.
Zwischen Abschied und Aufbruch: Zukunftsthemen mit Praxisbezug
So emotional der Abschied von Bernd Schneider war, so klar blieb zugleich der Blick nach vorn. Besonders deutlich wurde der Wunsch nach Lösungen, die im Alltag des Handels ansetzen. Im Workshop „Online erfolgreich. Lokal profitabel.“ ging es an beiden Messetagen darum, wie digitale Sichtbarkeit, Marktplatzanbindung und E-Commerce sinnvoll mit dem stationären Geschäft verknüpft werden können. Gemeinsam mit E-Commerce-Partnern wie iris One, Platoyo und shopfair zeigte Lisa Weinrank, Head of Marketing & Consumer Experience bei SABU, konkrete Wege auf, wie Händlerinnen und Händler online präsenter werden und daraus Nutzen für ihr Geschäft vor Ort ziehen können.
Persönlicher Austausch in der SABU-Lounge
Die SABU-Lounge wurde erneut zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Gespräche, Beratung, strategischen Austausch und den Blick nach vorn. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, individuelle Fragen zu Marketing, KI, digitalen Services, Kennzahlen, E-Commerce oder zur Verbindung von Online- und Offline-Aktivitäten zu besprechen. Gerade in einem Marktumfeld, das vielen im Handel viel abverlangt, wurde deutlich: Nähe, Vertrauen und persönlicher Dialog bleiben zentrale Stärken der Verbundgruppe SABU.
Order, Trends und neue Saisonbilder
Mit rund 160 Marken aus den Bereichen Schuhe, Accessoires, Mode und Furnituren bot die SABU-Messe einen Überblick über die Sortimente der Frühjahr-Sommer-Saison 2027. Für die teilnehmenden Handelsunternehmen ergab sich damit die Möglichkeit, Kollektionen konzentriert zu sichten, Trends einzuordnen und Orderentscheidungen mit einem klaren Blick auf das eigene Profil zu treffen. Die persönliche Begegnung mit Lieferanten, Kolleginnen und Kollegen sowie dem SABU-Team machte den Messebesuch für viele zu einem wertvollen Orientierungspunkt – fachlich ebenso wie menschlich.
Passend dazu machte die SABU-Modenschau Farbe, Form und Stimmung der kommenden Saison sichtbar und übersetzte modische Impulse in verkaufsnahe Bilder für die Fläche. Moderiert von Stephan Krug und Bernd Schneider verband sie Inspiration mit konkreter Sortimentsorientierung.
Das Sommerfest am Freitagabend setzte den persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre fort. Gespräche aus den Messehallen wurden vertieft, neue Kontakte geknüpft und bestehende Verbindungen innerhalb der Branche gestärkt. Auch hier zeigte sich, was die Messe über die Order hinaus ausmacht: Begegnungen, gemeinsame Erinnerungen und das Gefühl, Teil eines Netzwerks zu sein, das gerade in herausfordernden Zeiten Halt und Orientierung geben kann.
